Der 3. Essaypreis der WERKSTATTGESCHICHTE geht an Pablo Dominguez Andersen

„Wie viel Selbstdarstellung braucht Geschichte?“, so lautete die Frage des dritten Essaywettbewerbs von WerkstattGeschichte. Der mit einem Preisgeld von 500 Euro dotierte Essaypreis geht in diesem Jahr an Pablo Dominguez Andersen. In seinem Beitrag „Mischen wir uns ein!“ ermutigt er zum selbstbewussten Eingreifen in öffentliche Debatten.

Die zahlreichen Essays, die der Jury anonymisiert zur Beurteilung vorlagen, näherten sich der Preisfrage aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Pablo Dominguez Andersen überzeugte mit seinem Plädoyer für die aktivere Beteiligung von Historikerinnen und Historikern an gesellschaftlichen Debatten. Er sieht in der Selbstdarstellung keine Gefahr, sondern eine Chance zur Sichtbarmachung kritischer Forschung. „In seinem geistreich formulierten Essay erinnert Pablo Dominguez Andersen daran, was die historische Perspektive in aktuellen Auseinandersetzungen zu bieten hat, und zeigt, dass der Spagat zwischen kritischer Forschung und öffentlichkeitswirksamer Darstellung gelingen kann“, so die Jury zur Begründung der Wahl.

Preisträger Pablo Dominguez Andersen promovierte an der Humboldt Universität Berlin zu Filmstars der 1920er und 1930er Jahre und arbeitete anschließend als Redakteur und Berater in einer Agentur für digitale Medien. Heute ist er Online Marketing Manager beim De Gruyter Verlag in Berlin. Er forscht und schreibt über Popkultur, Geschlecht, Rassismus und Migration.
  
"Mischen wir uns ein!" von Pablo Dominguez Andersen (1,6 MB)

Der prämierte Beitrag kann hier als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden.

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